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Seit ihrem triumphalen Debüt im Jahr 2007 als Violetta (La Traviata) im Teatro dell’Opera di Roma, zählt Myrtò Papatanasiu zu den renommiertesten Sopranen weltweit. Ihre wunderbare Stimme und ihre überwältigende Bühnenpräsenz haben sie als eine international einzigartige Opernsängerin bekannt gemacht.

In der Saison 2016/17 führen ihre Engagements sie in die Staatsoper Wien als Alcina (Titelrole); ins Théâtre des Champs Élysées in Paris und ins Gran Teatre del Liceu Barcelona als Donna Anna (Don Giovanni); als auch ins Grand Théâtre de Luxembourg, die De Vlaamse Opera Antwerpen und das Teatro di San Carlo di Napoli als Amelia (Simon Boccanegra).

Als eine der meist gefragten Soprane aus dem lyrischen Fach heutzutage, tritt sie regelmäßig an den führenden Opernhäuser der Welt auf: The Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper, Deutsche Staatsoper Berlin, Bayerische Staatsoper, Opernhaus Zürich, Theater an der Wien, Opéra Nationale de Paris, Théâtre des Champs Élysées, Théâtre Royal de la Monnaie, Opéra de Monte-Carlo, San Diego Opera, The Dallas Opera, L’Opéra de Montréal, Sydney Opera House, New National Theatre Tokio, Teatro dell’Opera di Roma, De Nationale Opera Amsterdam, Copenhagen Opera House, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Teatro Regio di Torino, Teatro Carlo Felice Genova, Accademia Nazionale di Santa Cecilia di Roma, Festivals von Edinburgh, Athen, Mostly Mozart New York, Sferisterio Macerata und La Coruña.

Sie arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Iván Fischer, Bertrand de Billy, Christophe Rousset, Louis Langrée, Alberto Zedda, Ádám Fischer, Emmanuelle Haïm, Evelino Pidò, Teodor Currentzis, Riccardo Frizza, Constantinos Carydis, Jérémie Rhorer, Roberto Abbado, Gianluigi Gelmetti, Daniele Callegari, Alessandro de Marchi, Claire Gibault, Marc Minkowski, und Orchestren wie Le Concert d’Astrée, Les Talens Lyriques, Athens Camerata, und L’Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom zusammen.

Ihre faszinierende kreative Kraft und atemberaubende Bühnenpräsenz hat sie in prominenten Produktionen mit bedeutenden Regisseuren unter Beweis gestellt. So wie mit Robert Carsen, David Mac Vicar, Franco Zeffirelli, Pier Luigi Pizzi, Stefan Herheim, Jossi Wieler and Sergio Morabito, Keith Warner, Torsten Fischer, Davide Livermore, Clément Hervieu-Léger, Jean-Philippe Clarac, Olivier Deloeuil, Cesare Lievi and Daniele Abbado.

Myrtò Papatanasius höchst gefeierte  Portraits  als große Mozart-Interpretin umfassen Sifare (Mitridate, Rè di Ponto) im Théâtre Royal de la Monnaie, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris und an der Opéra de Dijon, Donna Anna (Don Giovanni) an der Wiener Staatsoper, Theater an der Wien, Teatro Carlo Felice Genova, De Nationale Opera Amsterdam; Donna Elvira (Don Giovanni) an der San Diego Opera und das Mostly Mozart Festival New York, Fiordiligi (Così fan tutte) im Palais Garnier in Paris, Copenhagen Opera House, Staatstheater Wiesbaden, De Vlaamse Opera  Antwerpen, Greek National Opera, und Teatro Filarmonico di Verona, Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) in der Thessaloniki Concert Hall, Sandrina (La Finta Gardiniera) an der Greek National Opera, Vitelia (La Clemenza di Tito) an der Volksoper Wien, und Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro) im New National Theatre Tokio und an der Staatsoper Berlin.

Für ihr beeindruckendes und denkwürdiges Debüt als Violetta (La Traviata) an The Dallas Opera, wurde Myrtò Papatanasiu mit dem renommierten «Maria Callas Debut Artist of the Year» Preis im Jahr 2012 geehrt.

Für Violetta, eine ihrer signifikantesten Rollen, bekam sie großen Kritikerlob in mehreren prominenten Produktionen an der Bayerische Staatsoper, der Wiener Staatsoper, im Teatro dell’Opera di Roma, der Greek National Opera, der Welsh National Opera in Cardiff, und am Royal Danish Theatre in Copenhagen.

Nach Rossinis hochgepriesener Anna (Maometto II) am Concertgebouw Amsterdam, Donna Fiorilla (Il turco in Italia) im Teatro Carlo Felice di Genova, und Giulia (La Scala di Seta) im Konzerthaus Wien, wurde sie für ihre herausragende Interpretation der Semiramide (Titelrolle) an der De Vlaamse Opera Antwerpen und im Edinburgh Festival gefeiert.

Weitere Auftritte umfassten Nedda (I Pagliacci) im Opernhaus Zürich und Teatro dell’Opera di Roma, Puccinis Tosca (Titelrolle) am Teatro dell’Opera di Roma, und Musetta (La Bohème), welche gleichzeitig ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York markierte.

Dvořáks Rusalka (Titelrolle) im Théâtre Royal de la Monnaie, setzte einen neuen Meilenstein in Myrtò Papatanasius Karriere.

Überdies erhielt sie besondere Aufmerksamkeit für ihre einzigartigen Portraits von Händels Alcina (Titelrolle) am Theater an der Wien, der Opéra Garnier und der Oper Stuttgart, sowie Glucks Iphigénie (Iphigénie en Aulide) am Theater an der Wien.

Ihre Konzertaufführungen umfassten in der jüngsten Zeit Auftritte am Wiener Konzerthaus, Concertgebouw Amsterdam, Tchaikovsky Concert Hall St. Petersburg, KKL Luzern, Tonhalle Zürich, Philharmonie Luxembourg, Odeon des Herodus Atticus in Athen, Sidney Opera House Concert Hall, Seoul Arts Center und zuletzt am Lincoln Center in New York. Unter anderem in Zusammenarbeit  mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Budapest Festival Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, und dem RSO Wien.

Bisherige Höhepunkte umfassen die live übertragenen Aufführung von Beethovens Symphonie Nr. 9 an der Concertgebouw Amsterdam unter der Leitung von Iván Fischer, Beethovens Missa Solemnis an der Sydney Opera House Concert Hall anlässlich des ersten Besuchs von Papst Benedict XVI in Australien, und die Abschlusszeremonie der 2011 Special Olympics World Summer Games im Panathenäischen Stadion in Athen.

Myrtò Papatanasius breites Repertoire, das sich von der Renaissance und Baroque (Monteverdi, Händel) zu der Musik des 20en Jahrhunderts (Menotti, Scott Joplin) erstreckt, befähigt sie zu einer großen Einsatzvielfalt.

CD und DVD Aufnahmen erfassen Don Giovanni (Opus Arte), Il Turco in Italia (Naxos), Ginevra di Scozia (Naxos), Beethovens Symphonie Nr. 9 (RCO Live), Don Giovanni (C Major); und jüngst Semiramide (Dynamic), sowie Rusalka, ein Livemitschnitt aus dem Théâtre de la Monnaie.

Im November 2016 wird bei Sony Classical die neue, lang erwartete Don Giovanni Aufnahme veröffentlicht, in welcher sie Donna Anna unter der Leitung von Teodor Currentzis interpretierte.

Geboren in Larissa, Griechenland, Myrtò Papatanasiu studierte Klavier und Musiktheorie am dortigen Konservatorium sowie Musikwissenschaft an der Aristoteles Universität Thessaloniki, bevor sie ihr Gesangsdiplom mit Auszeichnung und erstem Preis vom Staatskonservatorium Thessaloniki erhielt. Als Stipendiatin des Megaron Athens Concert Hall vervollständigte sie ihr Studium in Milano bei Roberto Coviello.

Letztes Update: 13 Oktober 2016